Reiseleiten: Was bedeutet der Tour Leading Job für mich?
Februar 2026
Bild: Der Internaut
«So wohl ich mich in meinem nomadenhaften Leben unterwegs fühle, so muss ich doch zugeben, dass mich in Stresa jedes Mal ein Hauch von Heimweh befällt. Ich bin gerne unterwegs und liebe diesen Job, den ich gerne als meinen Traumjob bezeichne. Ich fühle mich frei damit – oder wie es ein anderer Reiseleiter kürzlich formulierte: this job is the closest to freedom you can get.»
aus reisefrei, Luisa Helena
Es ist gleichzeitig die schönste und haarsträubendste Arbeit der Welt.
Ich liebe die Schnelllebigkeit davon, die Dynamik, die bereichernde Herausforderung durch die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Menschen, die Lebensgeschichten, die ich dadurch erfahren darf, das Strahlen, das ich im Gesicht meiner Gäste beobachte, die freundschaftliche Zusammenarbeit mit Tourismuspartnern und anderen Reiseleiter*innen, das Organisatorische im Hintergrund.
Und gleichzeitig verabscheue ich die Nörgeleien der Gäste, das ständige Erreichbarsein, das andauernde Antizipieren, die Verantwortung für alles und jeden, das Nie-Feierabend-Haben, die inneren Zweifel und Unsicherheiten, die Sorgen um meine Gäste, das tagelange Unterwegssein bei dem für mein eigenes Umfeld nur sehr wenig Zeit übrig bleibt.
Willst du mehr darüber lesen?
Im Interview mit dem Internauten habe ich meine Sicht auf diesen Traumjob geteilt.
Was das Reiseleiten sonst noch für mich bedeutet und wie ich meine erste Saison als Reiseleiterin on the road erlebte, kannst du in meinem Buch 𝑟𝑒𝑖𝑠𝑒𝑓𝑟𝑒𝑖 lesen.
Vom Pantheon in Rom über meine Lieblingsglace in den Cinque Terre bis zur Aussicht über den Dächern von Paris teile ich darin Geschichten, die ich mit meinen Gruppen erlebte, viele Reisetipps irgendwo zwischen Rom und Paris und meine eigene, sehr persönliche Sicht auf diesen Job als Reiseleiterin, Animateurin, Organisatorin, Babysitter, Problemlöserin, Wetterfee und alle anderen Rollen, die ich in diesen Monaten übernahm.